Erkenntnisse am Sonntag

Nr. 1 Westerwelle für Anerkennung positiver Aspekte der DDR-Politik

Jetzt noch die Polikliniken dazu und dann hätten wir das auch mal wieder erwähnt. Achja, wäre das von einem ostdeutschen Politiker gesagt worden oder vielleicht sogar von von einem Ossi von der Straße, wäre das mal wieder „Ostalgie“ gewesen. So ist es nur Wahlkampf.

Nr. 2 Der wahre Kirchhof
Zwei Kostproben gefällig? Dann bitte mal lesen und nicht gleich übergeben:

„Die Mutter macht in ihrer Familie Karriere, die nicht Macht, sondern Freundschaft verheißt, nicht Geld, sondern Glück bringt.“
Welt am Sonntag, 31.03.2002

„Der Vater findet seine Identität, wenn er die ökonomischen Grundlagen der Familie beschafft und die Kinder in ihrer Zugehörigkeit zu Familie, Staat, marktwirtschaftlicher Ordnung, Kulturgemeinschaft und Kirche erzieht.“
Welt am Sonntag, 31.03.2002

Ja, die Jahreszahlen stimmen. Das sind Zitate von 2002, nicht von 1902.

[gefunden in Lummaland]

4 Gedanken zu “Erkenntnisse am Sonntag

  1. Und Bill Clinton hat seine Frau betrogen.

    Ich mag diese Art von Verlagerung auf Nebenkriegsschauplätze nicht. Kirchhof ist als Finanzminister vorgesehen, nicht als Sozial- oder Familienminister. Er hat angekündigt, sich ganz spezifisch dieser Aufgabe zu widmen. Warum sollten seine (rückständigen) Ansichten zur Familienpolitik denn da eine Rolle spielen?

  2. Warum das eine Rolle spielt? Weil es das Bild erweitert. Weil es mein Bild von ihm abrundet.
    Seine Kompetenz als Finanzexperte wird dadurch nicht in Frage gestellt. Das habe ich auch gar nicht getan, nicht mal ansatzweise.

  3. hoert sich aber echt mal so an. politikerdiffamierung finde ich langweilig und unnoetig. schlag selber was vor, anstatt zu laestern.
    loesch und vergiss meinen kommentar, wenn dein blog zur reinen selbstverarbeitung gelesenen oder gesehenen materials da ist. wenn du kommentare zulaesst um kommentare zu bekommen, dann sieh es als konstruktive kritik.

  4. Diffamiert hat sich Kirchhof mit seinen Aussagen von Familie von annodazumal höchstens selbst. Dafür braucht er mich nicht.

    Ich nehme mir als Bürger in einer Demokratie einfach mal das Recht heraus, meine (zukünftigen) Politiker zu kritisieren. Und das mache ich auch dann, wenn ich gerade kein besseres Konzept zur Hand habe.

    Zu den Kommentaren: solange hier nicht gepöbelt oder gespamt wird, bleiben Kommentare stehen. Was für einen Sinn hat sonst ein Blog mit offener Kommentarfunktion?

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