‚Cicero‘ geht nach Karlsruhe

Erinnert sich noch einer an den vermeintlichen Presseskandal im Oktober 2005 im Zusammenhang mit Durchsuchungen beim Magazin „Cicero“ und dessen Redakteurs Bruno Schirra?

Die Durchsuchung ist rechtens, urteilte das Potsdamer Landgericht. Ging irgendwie ein bisschen unter diese Meldung, ganz im Gegensatz zur Empörung quer durch den deutschen Blätterwald damals. Heute kündigte das Magazin an, vors Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe zu gehen, um den „skandalösen Eingriff in die Pressefreiheit“ überprüfen zu lassen.

Nachtrag (27.02.06): „Die Ermittlungen wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat gegen den Chefredakteur der Zeitschrift „Cicero“, Wolfram Weimer, sind gegen Zahlung von 1000 Euro eingestellt worden“, schreibt die FAZ.

Nachtrag (28.02.07): Urteil des BVerfG: Die Durchsuchung des „Cicero“ war verfassungswidrig.

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