Archiv der Kategorie ‘alltägliches‘

Ankommen

Dienstag, den 29. Mai 2007

Seit einem Monat bin ich nun schon hier – so langsam komme ich in Magdeburg an: in der Stadt, in der Wohnung, am neuen Arbeitsplatz. Teile der Stadt sind keine Terra incognita mehr, die Wohnung ist bis aufs Wohnzimmer zum größten Teil eingerichtet, im Labor finde ich mich schon ganz gut zurecht und ich muss nicht mehr vor jedem Handgriff fragen, wo Lösung A oder Gerät B steht.

(Wenigstens zu einem Eintrag im Mai muss ich es ja bringen. Seltsam: Nach längerer Blogabstinenz fällt mir der erste Eintrag immer erstaunlich schwer.)

Telekom-Geschichten

Mittwoch, den 4. April 2007

Weil ichs grad beim Stefan gelesen hab: Ja, es ist bei der Telekom gar nicht so einfach zu erfahren, wo man seine Kündigung hinschicken muss. Auf der Webseite der Telekom musste ich mich ziemlich lange durchklicken, bis ich gelesen hab, dass ich die Kündigung an die zuständige örtliche Niederlassung schicken muss. Die Adresse steht auf der Telekomrechnung auf der ersten Seite ganz oben links.

Den T-Onlinezugang kündigt man beim Telekomservice: Deutsche Telekom AG, T-Com; Kundenservice; 64306 Darmstadt.

Bei der Telekom/T-Online kann man sich zwar mit persönlichem Passwort einloggen und dann kann man auch allerhand mit dem eigenen Anschluss anstellen: Optionen dazubuchen, Tarifwechsel, Services freischalten lassen usw. Aber eine Funktion zum Kündigen gibt es nicht. So leicht lässt man den Kunden nicht los; wer gehen will, muss sich mühen.

Apropos mühen: wieso verlangt die Telekom eigentlich noch solche horrenden Anschlusspreise? 60 Euro für den Telefonanschluss, sogar 100 Euro für DSL. Sogar als Bestandskunde, der umzieht, muss ich die 160 Euro bezahlen. Dafür bekomme ich dann in meiner neuen Wohnung in Magdeburg nur DSL-light, also magere 384kbit/s.
Billiger wirds nur mit den Paketangeboten, mit denen ich mich dann aber 12 Monate an die Telekom binden muss. Das will ich nicht.

Ich war mit T-Online und der Qualität meines DSL-Anschlusses in den letzten 4 Jahren vollauf zufrieden, ich will auch gar keine Telekom-Bashing betreiben. Aber 160 Euro nur dafür, dass ich einen DSL-Anschluss kriege, an dem ich nur DSL-light nutzen kann, ist mir zu teuer.
Ich versuchs deshalb mal mit Hansenet bzw. mit Alice. Keine Anschlussgebühr (weil Aktionsmonat), kein Telekomanschluss nötig, keine Mindestvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist von 1 Monat. Mal gucken, ob ich von denen mehr kriege als 384kbit/s. Zumindest gehe ich mal kein Risiko ein.

Zu eilig

Montag, den 2. April 2007

Die Jungs (und vermutlich auch Mädels) von SpOn sind bei Eilmeldungen (manchmal) so nervös, dass sie nur noch Kauderwelsch in die Überschrift schreiben:

spon schnell

Wieder online – Teil 2

Montag, den 19. März 2007

Nachdem es mit meinem Server Probleme gab, hat mir mein Hoster angeboten, auf einen anderen Server umzuziehen. Dort soll alles besser und neuer sein. Ich hoffe, dass nun keine Daten mehr verschwinden.

Neuer ist auf jeden Fall die installierte Software. Ob nun alles besser ist, weiß ich noch nicht. Zur Administration des Hostingpaketes hab ich kein Confixx mehr, sondern nur Adminflex – offenbar ein Eigengewächs meines Hosters. Die Oberfläche ist anders, die Ordnerstruktur ist anders (der Ordner “html” ist nicht mehr das Rootverzeichnis wie vorher, sondern ein eigenständiges Unterverzeichnis), der Datenbankserver hat eine IP (und heißt nicht mehr “localhost” wie vorher), die man in der Configdatei von WordPress eintragen muss. Die von mir häufg genutzte Ein-Klick-Backup-Funktion (und damit auch die Ein-Klick-Backup-Zurückspielen-Funktion) gibt es leider nicht mehr.

Nach dem Exportieren und dem Importieren der alten MySQL-Datenbank sah alles auf den ersten Blick normal aus. Auf den zweiten dann schon nicht mehr. Einige Sonderzeichen und Umlaute waren durch Fragezeichen ersetzt worden. Richtig schlimm wurde das Problem, wenn ich einen Beitrag editieren wollte: dort waren dann alle Sonderzeichen und Umlaute zu Fragezeichen mutiert.
Ein Basteln an den Kollationen (hat irgendwas mit dem Zeichensatz zu tun) brachte keine Verbesserung und so richtig wusste ich auch nicht, was ich da tat. Meine frühere Version von PhpMyAdmin hatte keine Kollationeinstellung, ich konnte also nichts vergleichen.

Ich hab die Datenbank dann nochmal neu importiert. Diesmal habe ich dabei als Zeichensatz “Latin1″ und beim Kompatibilitätmodus “MYSQL40″ gewählt. Danach war alles wunderbar, alle Sonderzeichen und Umlaute wie gehabt. Der erste Serverumzug ist damit geschafft.

Wieder online

Dienstag, den 13. März 2007

Seit Donnerstag (Mittag? so gegen 12 hab ich das erste Mal aufs Blog geguckt) war das Blog nicht zu erreichen: weiße Seite oder ein 403-Forbidden-Fehler. Den Grund dafür wüsste ich auch gerne. Mein Hoster (nodeeps), den ich im Verdacht hatte und weiterhin habe, weiß von nix und kann mir auch nicht helfen. Ich solle mit einem FTP-Programm auf meinem Server “melden” und dann “schauen, warum die Webseite nicht funktioniert”. Gut, hab ich gemacht. War nix zu erkennen, Rechte sind alle korrekt gesetzt. Ich hatte daran in letzter Zeit auch nichts dran verändert, trotzdem ging von heute auf morgen mein Blog nicht mehr.

Auch meine ungenutzte Domain tobias-haase.de zeigte einen 403-Fehler. Der Grund war eine fehlende index.html im Root-Ordner, die dort immer liegt, immer lag und nun plötzlich weg war. War wohl der Grund für die fehlende Erreichbarkeit dieser Domain. Wie die index.html plötzlich und über Nacht verschwinden kann, ist mir ein Rätsel.

Ebenso rätselhaft: plötzlich war meine index.php von WordPress leer war. Normalerweise stehen da auch nur 5 Zeilen Code, aber jetzt war plötzlich gar nichts mehr drin. Seltsam, wie sowas über Nacht passieren kann.

Mein Hoster hat definitiv am Server gearbeitet, die Version von phpMyAdmin wurde geupdated. Möglicherweise ging dabei war schief?! Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein paar Daten vom Server verschwinden.

Ich hab jetzt mein Backup vom 6. März eingespielt (wie passend, dass gerade letzte Woche Backup-Woche war), die fehlenden Beiträge konnte ich glücklicherweise mit Blogdesk nochmal erstellen. Pingbacks und Trackbacks sind allerdings verloren.

Mütter sollen zuhause bleiben, weil die Krippe gut ist und es am besten ist, wenn beide arbeiten gehen

Freitag, den 2. März 2007

dtltrend familie

Kann mir jemand erklären, wie die obigen widersprüchlichen Aussagen (aus dem “Deutschlandtrend” der ARD) zustande kommen?

78% der Menschen sagen, dass eine Auszeit im Beruf kaum möglich ist. Soll wohl heißen: das ist nicht förderlich für die berufliche Zukunft. Trotzdem sagen 69%, also auch ein nicht eben geringer Teil der vorherigen 78%, dass Mütter zuhause bleiben sollten.

Jetzt wird es erstmal so richtig widersprüchlich: 65% meinen jetzt aber plötzlich, also auch ein Teil der vorherigen 69%, dass die Krippe gut für Kinder ist. Wozu soll die Mutter dann zuhause bleiben?
Bei 53%, also wieder ein Teil der 69%igen Mütter-sollen-zuhause-bleiben-Sager, soll Muttern nun plötzlich arbeiten gehen. Wat denn nu?

WordPress beschleunigen durch Datenbankoptimierung

Dienstag, den 20. Februar 2007

Vor einigen Tagen habe ich in 3 Tabellen insgesamt über 300kB Überhang aus der Datenbank gelöscht. 300kB sind nicht viel, aber immerhin gut 10% der Datenbankgröße. Seitdem fühlt sich mein Blog schneller an, der Seitenaufbau ist flotter. Rein subjektiv jedenfalls.

WP läuft in dieser Datenbank seit der Installation im Juni 2005. Seitdem habe ich nichts dran verändert. Ich hab auch keine Ahnung von Datenbanken, also lass ich auch die Finger davon. Mit der “Optimieren”-Funktion in phpMyAdmin kann man aber nix weiter falschmachen – hab ich gelesen. Also hab ich da mal draufgeklickt.
Vorher hatte ich ein Backup gemacht. Sicher ist sicher.

Der Überhang ist ungenutzer, aber reservierter Speicher. Im Prinzip stelle ich mir das laienhaft mal so vor: Eine Tabelle mit Überhang ist fragmentiert wie eine Festplatte, auf der auch ständig was gelöscht und neu beschrieben wird. Die Defragmentierung beschleunigt die Arbeit der Festplatte, weil die chaotische Datenspeicherung geordnet wird. So ähnlich ist das vielleicht auch bei einer Datenbank.

Kann natürlich auch alles Zufall sein und mein Provider hat die Konfiguration des Servers geändert.

Verschlüsselt mobiltelefonieren

Dienstag, den 13. Februar 2007

Warum führt ein Mehr an Überwachung von Wohnungen und der Telekommunikation nicht unbedingt zu besserer Sicherheit? Weil die bösen Buben wissen, wie man dem entgehen kann. Und dazu müssen sie nicht einmal zur Frickelsoftware greifen. Das gibt es alles – gegen gutes Geld – im Handel zu kaufen.

Möchte ein User ein verschlüsseltes Gespräch mit einem anderen Cryptophone-Inhaber führen, wählt er den Eintrag im Adressbuch aus und drückt einen speziellen Knopf. Dadurch wird eine Datenverbindung aufgebaut, über die zunächst nach dem Diffie-Hellman-Verfahren (4096 Bit) ein Schlüssel ausgetauscht wird. Das Gespräch selbst wird in einen Datenstrom umgesetzt, der mit einem Wert verschlüsselt wird, der mit je einem 256 Bit starken AES- und Twofish-Algorithmus gewonnen wird.