WordPress 2.3 läuft

Seit ein paar Minuten läuft nun hier auch WordPress in der Version 2.3. Upgrade hat reibungslos geklappt. Ich hatte allerdings auch ein Testblog aufgesetzt, um das Update wegen eventuell auftretender Probleme vorher zu testen. Die Datenbankstrukturen haben sich ja teilweise geändert, dadurch können einige Plugins rumzicken.

Die Featureliste reißt mich nicht vom Hocker, aber früher oder später kommt ein Sicherheitsloch in der alten Version und dann muss ich doch updaten. Einzig das automatische Umleiten von http://www.domain zu http://domain finde ich wirklich brauchbar.
Das Taggen hab ich bisher nicht genutzt, mal gucken, ob das jetzt anders wird.

Laut Kompatibiliätsliste machen meine genutzten Plugins „Similar Posts“ (liefert ähnliche Artikel unter einem Beitrag) und „Customizable Post Listings 1.5“ (sorgt für die Auflistung der letzten Beiträge in der Sidebar) Probleme.
Customizable Post Listings macht aber gar keine Probleme, bei Similarposts brauchen nur 4 Stellen im Code umbenannt zu werden, damit das Plugin wieder läuft:

Fixing this for 2.3 is easy. Open the similar-posts.php file in your favorite text editor and run a find-and-replace to turn all instances of “get_terms(? into “similar_posts_get_terms(? and it works just fine.
(aus den Kommentaren zum Plugin [Nr. 161] gefischt)

Die neue Updatefunktion ist zwar schön, aber dass sie per default aktiviert ist und für mein Begriffe ein paar Daten zuviel sendet, gefällt mir nicht. Weil ich ja ein bisschen paranoid pingelig bin, was den Datenschutz angeht, kommt bei mir die Lösung von Putzlowitsch zum Einsatz.
Verzichtet habe ich auf das Linklift-Plugin im deutschen WordPress-Paket.

Ich hab außerdem mal die Gelegenheit genutzt, um alle meine Veränderungen am Theme zu dokumentieren. Muss man ja auch mal machen …

Blitzsauber

Gerade eine unfreiwillige Mutprobe gemacht: Bei Gewitter auf dem Wäscheboden Wäsche aufhängen.

Als ich losging, regnete es nur ein bisschen. Bei den ersten Socken fing dann das Gewitter an, das ziemlich genau überm Dach hinwegzog. Die Haare standen mir wegen der elektrischen Ladung noch nicht zu Berge, der Abstand zwischen Blitz und Donner war aber nicht mehr zählbar.

Schlägt eigentlich so ein Blitz, wenn er ins Dach einschlägt, ein Loch in die Ziegel samt Dachstuhl? Oder schlägt er zielsicher in den Blitzableiter ein, so dass einem mutigen unvorsichtigen Wäscheaufhänger nicht passieren dürfte?

Bestellen bei Quelle – Kein Quell der Freude

Nach dem Umzug ist ein neuer Kühlschrank fällig. Wir hatten uns für eine Kühlkombi von Quelle entschieden. 308 Liter groß, Energieeffizienzklasse A++, kein Schnickschnack dran. Das alles für 449 Euro.

Online bestellt, Bestellbestätigung per Mail kam prompt. Danach passierte 8 Tage lang nichts. Das heißt, etwas passierte doch. Ich bekam 3 Tage später Post von der „Kanzlei für Wirtschaftsauskünfte Rainald Desbalmes GmbH“ mit der knappen Mitteilung, dass „über meine Person erstmalig in unserem Hause personenbezogene Adressdaten gespeichert wurden“. Gemäß § 33 Bundesdatenschutzgesetz (BDGS) informierte man mich.

Ob der Brief was mit der Bestellung bei Quelle zu tun hatte, wurde aus dem Schreiben nicht klar. § 33 BDSG verlangt aber eine wesentlich umfangreichere Information des Dateninhabers durch den Datensammler. Fa. Desbalmes wurde darüber auch von mir aufgeklärt, verbunden mit der Forderung, die fehlenden Infos noch nachzureichen.
Dass der Brief aber etwas mit Quelle zu tun hat, war nach kurzem Googeln klar. Zwei Besteller bei Quelle hatten sehr ähnliche Briefe erhalten.

Die Durchleuchtung durch Quelle geht also prompt, die Bestellabwicklung dagegen nicht. In der ersten Mail stand aber was drin, dass ich den Lieferstatus meiner Bestellung online abfragen kann. Also schnell bei Quelle angemeldet, mehrmaliges Nachfragen nach Newslettern verneint und ich war registriert. Den Lieferstatus kann ich aber deshalb noch lange nicht einsehen. Dafür brauche ich Zugangscode. Diesen bekomme ich auf Verlangen in ein paar (!) Tagen (!!) per Post (!!!) zugeschickt. Davon, dass ich für alle wesentlichen Funktionen diesen Zugangscode brauche, stand natürlich nix in der Mail.

Liebe Quelle, bis ihr den Zugangscode geschickt habt, ist mein Kühlschrank hoffentlich schon da. Ich wollte nur eben mal schnell gucken, wo mein Kühlschrank bleibt. Ihr macht da nun so eine Welle mit postalischem Zugangsgedöns. Sowas kann man auch ein wenig eleganter lösen.

Ein Anruf heute ergab das gleiche Ergebnis wie bei Christian: Die Bestellung liegt noch in der Buchhaltung und ist noch nicht freigegeben. Ich solle mich noch ein paar Tage gedulden. Wie lange ich noch warten muss, konnte mir die Dame am Telefon nicht sagen. Immerhin: Ich musste an der 14-Cent-pro-Minute-Hotline nicht warten und die Quellefrau war auch sehr nett.

Nachtrag (07.06.07): Fa. Desbalmes hat geantwortet. Ihre Arbeit und damit die Adressspeicherung und der Brief seien „als reine Adressverifizierung zu betrachten“. Weil bei der Bestellung Schreibfehler auftreten können. Meine Adressdaten (andere Daten haben sie nicht) werden nach einem Monat gelöscht.
Die Quelle-Lieferanten mit dem Kühlschrank haben sich für kommenden Montag angemeldet.

Ankommen

Seit einem Monat bin ich nun schon hier – so langsam komme ich in Magdeburg an: in der Stadt, in der Wohnung, am neuen Arbeitsplatz. Teile der Stadt sind keine Terra incognita mehr, die Wohnung ist bis aufs Wohnzimmer zum größten Teil eingerichtet, im Labor finde ich mich schon ganz gut zurecht und ich muss nicht mehr vor jedem Handgriff fragen, wo Lösung A oder Gerät B steht.

(Wenigstens zu einem Eintrag im Mai muss ich es ja bringen. Seltsam: Nach längerer Blogabstinenz fällt mir der erste Eintrag immer erstaunlich schwer.)

Telekom-Geschichten

Weil ichs grad beim Stefan gelesen hab: Ja, es ist bei der Telekom gar nicht so einfach zu erfahren, wo man seine Kündigung hinschicken muss. Auf der Webseite der Telekom musste ich mich ziemlich lange durchklicken, bis ich gelesen hab, dass ich die Kündigung an die zuständige örtliche Niederlassung schicken muss. Die Adresse steht auf der Telekomrechnung auf der ersten Seite ganz oben links.

Den T-Onlinezugang kündigt man beim Telekomservice: Deutsche Telekom AG, T-Com; Kundenservice; 64306 Darmstadt.

Bei der Telekom/T-Online kann man sich zwar mit persönlichem Passwort einloggen und dann kann man auch allerhand mit dem eigenen Anschluss anstellen: Optionen dazubuchen, Tarifwechsel, Services freischalten lassen usw. Aber eine Funktion zum Kündigen gibt es nicht. So leicht lässt man den Kunden nicht los; wer gehen will, muss sich mühen.

Apropos mühen: wieso verlangt die Telekom eigentlich noch solche horrenden Anschlusspreise? 60 Euro für den Telefonanschluss, sogar 100 Euro für DSL. Sogar als Bestandskunde, der umzieht, muss ich die 160 Euro bezahlen. Dafür bekomme ich dann in meiner neuen Wohnung in Magdeburg nur DSL-light, also magere 384kbit/s.
Billiger wirds nur mit den Paketangeboten, mit denen ich mich dann aber 12 Monate an die Telekom binden muss. Das will ich nicht.

Ich war mit T-Online und der Qualität meines DSL-Anschlusses in den letzten 4 Jahren vollauf zufrieden, ich will auch gar keine Telekom-Bashing betreiben. Aber 160 Euro nur dafür, dass ich einen DSL-Anschluss kriege, an dem ich nur DSL-light nutzen kann, ist mir zu teuer.
Ich versuchs deshalb mal mit Hansenet bzw. mit Alice. Keine Anschlussgebühr (weil Aktionsmonat), kein Telekomanschluss nötig, keine Mindestvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist von 1 Monat. Mal gucken, ob ich von denen mehr kriege als 384kbit/s. Zumindest gehe ich mal kein Risiko ein.

Tschüß Halle. Hallo Magdeburg.

Vor mehr als sechs Jahren kam ich nach Halle (nein, nicht in das Nest in Westfalen mit dem Tennisturnier), um hier zu studieren. Ich hab mich hier wohlgefühlt, ich mag die Stadt und ich mag die Uni.
Die Stadt ist viel schöner als ihr Ruf, die Innenstadt ist sehenswert und die Saale-Insel Peißnitz sowieso. Das Biochemie-Studium hat in Halle Tradition, seit fast 40 Jahren kann man das an der Uni Halle studieren. Bei fähigem Lehrpersonal hab ich mich gut aufgehoben gefühlt, das Studium ist gut durchorganisiert, so dass man problemlos in der Regelstudienzeit fertig werden kann.

Nun heißt es Umziehen nach Magdeburg. Nachdem ich lange Zeit erfolglos eine Doktorandenstelle in Berlin gesucht hatte, die angebotenen Stellen entweder nicht auf mich passten oder ich nicht zu denen passte, hat es an der Uniklinik Magdeburg nun geklappt. Arbeitsvertrag ist unterschrieben, zum 1. Mai bin ich dort angestellt. Wohnung ist schon gefunden (das ist problemlos in Magdeburg), der Umzug geht Ende April über die Bühne. Vorher geht es nochmal für 2 Wochen in den Urlaub.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Hier im Blog wird es zumindest in den nächsten Wochen ruhig werden.

Tschüß Halle. Die „graue Diva“ wird mir fehlen.

Wieder online – Teil 2

Nachdem es mit meinem Server Probleme gab, hat mir mein Hoster angeboten, auf einen anderen Server umzuziehen. Dort soll alles besser und neuer sein. Ich hoffe, dass nun keine Daten mehr verschwinden.

Neuer ist auf jeden Fall die installierte Software. Ob nun alles besser ist, weiß ich noch nicht. Zur Administration des Hostingpaketes hab ich kein Confixx mehr, sondern nur Adminflex – offenbar ein Eigengewächs meines Hosters. Die Oberfläche ist anders, die Ordnerstruktur ist anders (der Ordner „html“ ist nicht mehr das Rootverzeichnis wie vorher, sondern ein eigenständiges Unterverzeichnis), der Datenbankserver hat eine IP (und heißt nicht mehr „localhost“ wie vorher), die man in der Configdatei von WordPress eintragen muss. Die von mir häufg genutzte Ein-Klick-Backup-Funktion (und damit auch die Ein-Klick-Backup-Zurückspielen-Funktion) gibt es leider nicht mehr.

Nach dem Exportieren und dem Importieren der alten MySQL-Datenbank sah alles auf den ersten Blick normal aus. Auf den zweiten dann schon nicht mehr. Einige Sonderzeichen und Umlaute waren durch Fragezeichen ersetzt worden. Richtig schlimm wurde das Problem, wenn ich einen Beitrag editieren wollte: dort waren dann alle Sonderzeichen und Umlaute zu Fragezeichen mutiert.
Ein Basteln an den Kollationen (hat irgendwas mit dem Zeichensatz zu tun) brachte keine Verbesserung und so richtig wusste ich auch nicht, was ich da tat. Meine frühere Version von PhpMyAdmin hatte keine Kollationeinstellung, ich konnte also nichts vergleichen.

Ich hab die Datenbank dann nochmal neu importiert. Diesmal habe ich dabei als Zeichensatz „Latin1“ und beim Kompatibilitätmodus „MYSQL40“ gewählt. Danach war alles wunderbar, alle Sonderzeichen und Umlaute wie gehabt. Der erste Serverumzug ist damit geschafft.

Wieder online

Seit Donnerstag (Mittag? so gegen 12 hab ich das erste Mal aufs Blog geguckt) war das Blog nicht zu erreichen: weiße Seite oder ein 403-Forbidden-Fehler. Den Grund dafür wüsste ich auch gerne. Mein Hoster (nodeeps), den ich im Verdacht hatte und weiterhin habe, weiß von nix und kann mir auch nicht helfen. Ich solle mit einem FTP-Programm auf meinem Server „melden“ und dann „schauen, warum die Webseite nicht funktioniert“. Gut, hab ich gemacht. War nix zu erkennen, Rechte sind alle korrekt gesetzt. Ich hatte daran in letzter Zeit auch nichts dran verändert, trotzdem ging von heute auf morgen mein Blog nicht mehr.

Auch meine ungenutzte Domain tobias-haase.de zeigte einen 403-Fehler. Der Grund war eine fehlende index.html im Root-Ordner, die dort immer liegt, immer lag und nun plötzlich weg war. War wohl der Grund für die fehlende Erreichbarkeit dieser Domain. Wie die index.html plötzlich und über Nacht verschwinden kann, ist mir ein Rätsel.

Ebenso rätselhaft: plötzlich war meine index.php von WordPress leer war. Normalerweise stehen da auch nur 5 Zeilen Code, aber jetzt war plötzlich gar nichts mehr drin. Seltsam, wie sowas über Nacht passieren kann.

Mein Hoster hat definitiv am Server gearbeitet, die Version von phpMyAdmin wurde geupdated. Möglicherweise ging dabei war schief?! Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein paar Daten vom Server verschwinden.

Ich hab jetzt mein Backup vom 6. März eingespielt (wie passend, dass gerade letzte Woche Backup-Woche war), die fehlenden Beiträge konnte ich glücklicherweise mit Blogdesk nochmal erstellen. Pingbacks und Trackbacks sind allerdings verloren.

Click-a-Captcha: Neues gegen Kommentarspam

Seit heute ist hier wieder ein neues Kommentarspamverhinderungsplugin im Einsatz: Click-a-Captcha. Das Plugin hat Ralf geschrieben und wurde ursprünglich als Botsperre für Kontaktformulare entwickelt.

Ein einfaches Häkchen stellte für manche Bots keine Hürde dar. Eine richtige Auswahl aus einem nichtmaschinenlesbaren Bild heraus zu treffen, dürfte hinreichend schwierig sein, so dass sich Kommentarspam auf Zufallstreffer beschränkt.
Für diejenigen, die kommentieren wollen, fällt das nervige Entziffern des Captcha-Feldes und das Eintippen von sinnlosen Buchstaben- und Zahlenfolgen weg. Das ist es, das ich an Captchas störend finde und deshalb nie eingesetzt habe.