Telekom-Geschichten

Weil ichs grad beim Stefan gelesen hab: Ja, es ist bei der Telekom gar nicht so einfach zu erfahren, wo man seine Kündigung hinschicken muss. Auf der Webseite der Telekom musste ich mich ziemlich lange durchklicken, bis ich gelesen hab, dass ich die Kündigung an die zuständige örtliche Niederlassung schicken muss. Die Adresse steht auf der Telekomrechnung auf der ersten Seite ganz oben links.

Den T-Onlinezugang kündigt man beim Telekomservice: Deutsche Telekom AG, T-Com; Kundenservice; 64306 Darmstadt.

Bei der Telekom/T-Online kann man sich zwar mit persönlichem Passwort einloggen und dann kann man auch allerhand mit dem eigenen Anschluss anstellen: Optionen dazubuchen, Tarifwechsel, Services freischalten lassen usw. Aber eine Funktion zum Kündigen gibt es nicht. So leicht lässt man den Kunden nicht los; wer gehen will, muss sich mühen.

Apropos mühen: wieso verlangt die Telekom eigentlich noch solche horrenden Anschlusspreise? 60 Euro für den Telefonanschluss, sogar 100 Euro für DSL. Sogar als Bestandskunde, der umzieht, muss ich die 160 Euro bezahlen. Dafür bekomme ich dann in meiner neuen Wohnung in Magdeburg nur DSL-light, also magere 384kbit/s.
Billiger wirds nur mit den Paketangeboten, mit denen ich mich dann aber 12 Monate an die Telekom binden muss. Das will ich nicht.

Ich war mit T-Online und der Qualität meines DSL-Anschlusses in den letzten 4 Jahren vollauf zufrieden, ich will auch gar keine Telekom-Bashing betreiben. Aber 160 Euro nur dafür, dass ich einen DSL-Anschluss kriege, an dem ich nur DSL-light nutzen kann, ist mir zu teuer.
Ich versuchs deshalb mal mit Hansenet bzw. mit Alice. Keine Anschlussgebühr (weil Aktionsmonat), kein Telekomanschluss nötig, keine Mindestvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist von 1 Monat. Mal gucken, ob ich von denen mehr kriege als 384kbit/s. Zumindest gehe ich mal kein Risiko ein.

Tschüß Halle. Hallo Magdeburg.

Vor mehr als sechs Jahren kam ich nach Halle (nein, nicht in das Nest in Westfalen mit dem Tennisturnier), um hier zu studieren. Ich hab mich hier wohlgefühlt, ich mag die Stadt und ich mag die Uni.
Die Stadt ist viel schöner als ihr Ruf, die Innenstadt ist sehenswert und die Saale-Insel Peißnitz sowieso. Das Biochemie-Studium hat in Halle Tradition, seit fast 40 Jahren kann man das an der Uni Halle studieren. Bei fähigem Lehrpersonal hab ich mich gut aufgehoben gefühlt, das Studium ist gut durchorganisiert, so dass man problemlos in der Regelstudienzeit fertig werden kann.

Nun heißt es Umziehen nach Magdeburg. Nachdem ich lange Zeit erfolglos eine Doktorandenstelle in Berlin gesucht hatte, die angebotenen Stellen entweder nicht auf mich passten oder ich nicht zu denen passte, hat es an der Uniklinik Magdeburg nun geklappt. Arbeitsvertrag ist unterschrieben, zum 1. Mai bin ich dort angestellt. Wohnung ist schon gefunden (das ist problemlos in Magdeburg), der Umzug geht Ende April über die Bühne. Vorher geht es nochmal für 2 Wochen in den Urlaub.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Hier im Blog wird es zumindest in den nächsten Wochen ruhig werden.

Tschüß Halle. Die „graue Diva“ wird mir fehlen.