Wieder bei Muttern

Arbeitslose unter 25 Jahren treffen die geplanten Änderungen bei den Hartz-IV-Regeln hart. Laut «Bild» müssen sie nicht nur wieder bei den Eltern wohnen, sondern sich auch mit weniger Geld zufrieden geben. Als Angehörige eines Mehrpersonenhaushaltes steht ihnen dann nur noch ein um etwa 20 Prozent gekürzter Regelsatz von 276 Euro zu.

(dpa-Meldung)

Gesetzt den Fall, die Blöd-Zeitung hat da nicht was missverstanden (oder ich verstehe etwas falsch und man darf nur nicht mehr ausziehen), dann muss man sich doch an den Kopf fassen. Man zieht mit 18 oder 19 nach beendeter Lehre oder zum Studium aus und muss dann ein paar Jahre später wieder bei den Eltern einziehen? Und der ganze Hausrat kommt dann auf den Müll, oder was? Oder bezahlt die Arbeitsagentur Lagerräume?
Was kommt als nächstes? Wenn man eine reiche Oma hat, dann kriegt man nur noch 75%, weil Omas ihre Enkel doch immer unterstützen.

Wenn die Kosten explodieren, dann sorgt dafür, dass die jungen Menschen Arbeit kriegen, aber doktort nicht mit schwachsinnigen Ideen daran rum.

Nachtrag (13.02.06): Es geht wohl wirklich nur darum, dass man nicht mehr auf Kosten der Arbeitsagentur von zu Hause ausziehen darf. Darüber lässt sich reden. Wer keinen eigenen Haushalt finanzieren kann, sollte auch nicht auf Staatskosten ausziehen dürfen.

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